Visa, Mastercard Kreditkarten Vergleichen

Dienstag, der 24. Februar 2009, 11:39 Uhr von admin

Eine Kreditkarte ist im Alltag heute einfach nicht mehr wegzudenken. Zwar ist das Bezahlen mit dieser Karte nicht immer sinnvoll, wo es auch möglich ist. Aber zum eigenen Schutz und zur Absicherung des Kaufes gerade bei Einkäufen im Internet ist die Kreditkarte einfach das beste Zahlungsmittel. Und wer seinen Urlaub im Ausland verbringt, der wird dankbar über die Möglichkeit sein, seine Einkäufe oder die Hotelrechnung mit seinem Plastikgeld bezahlen zu dürfen.

Für den Antrag auf Ausstellung einer Kreditkarte wendet man sich in der Regel an seine kontoführende Bank. Diese geben im Auftrag der Kreditkartenunternehmen die Karten an ihre Kunden weiter. Meist handelt es sich um eine Visa Kreditkarte oder eine Mastercard. Dabei gibt es je nach Anbieter einen unterschiedlichen Kreditkartentyp. So geben Mastercard eine “normale” Kreditkarte ebenso heraus wie eine Goldkarte. Bei der Visa Kreditkarte ist die Staffelung ähnlich. Je nach Kreditkartentyp sind im Kartenumfang besondere Leistungen enthalten wie z. B. eine Reiseversicherung oder eine Gepäckversicherung. Allerdings kosten diese besonderen Leistungen entsprechend, sodass sich eine Goldkarte nur dann lohnt, wenn entsprechend oft die Leistung abgerufen, d.h. mit der Kreditkarte bezahlt wird. Falls jemand seine Karte nur sporadisch einsetzt, dann reicht in einem solchen Fall eine herkömmliche Kreditkarte.
Als Alternative bietet sich aber auch eine Karte eines unabhängigen Kartenunternehmens an, das seine Kreditkarten auf dem freien Finanzmarkt anbietet und jedem auf Antrag eine solche Karte ausstellt. Eines dieser Unternehmen ist American Express. Hier hat der Kunde sogar die Möglichkeit, neben einer Kreditkarte auch sein Geld anzulegen. Allerdings muss man bei einer Kreditkarte von American Express beachten, dass es sich zwar um ein weltweit operierendes Unternehmen mit Sitz in den U.S.A. handelt, die Kreditkarte jedoch nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
Bevor man sich daher für eine Karte eines freien Anbieters entscheidet, sollte man einen Kreditkarten Vergleich anstellen, um anhand der eigenen Bedürfnisse die passende Kreditkarte zu bekommen. Bei einem solchen Kreditkarten Vergleich stellt sich auch sehr schnell heraus, wie teuer eine entsprechende Leistung bei den Kartenunternehmen ist. Gerade wenn man Wert darauf legt, eine Kreditkarte mit integrierter Versicherung zu bekommen, lohnt es sich, sollte man die im Kartenumfang enthaltenene Versicherung vergleichen mit denen anderer Anbieter. Unter Umständen stellt sich dann die Lösung so dar, dass man die Kreditkarte eines bestimmten Anbieters nur deswegen beantragt, weil die Vertragsdetails mit den eigenen Ansprüchen nur in dem Punkt übereinstimmen, sodass man diese Kreditkarte nur als Zweitkarte nutzen möchte.

Überhaupt versuchen die Kreditkartenunternehmen, durch entsprechende Werbung Neukunden zu gewinnen. Gerade Banken, die ihre Dienste hauptsächlich über das Internet anbieten, ködern Neukunden damit, dass sie bei Eröffnung eines Girokontos zugleich eine gratis Kreditkarte bekommen. Häufig wird aber auch eine Partnerkarte, etwa für den Ehegatten, als gratis Kreditkarte angeboten, für die dann gar keine oder nur eine reduzierte Jahresgebühr zu zahlen ist.

Bevor ein Kunde aber eine Kreditkarte ausgestellt bekommt, muss das Kartenunternehmen bei der Schufa eine Anfrage stellen, ob der Antragsteller über eine gute Bonität verfügt. Denn obwohl der Besitz einer Kreditkarte für viele Menschen als selbstverständlich vorausgesetzt wird, kann die Bewilligung dann versagt werden, wenn in der Schufa ein negativer Eintrag für den Kunden verzeichnet ist. Denn auch bei einer Kreditkarte wird dem Kartennutzer seitens des Kartenunternehmens ein Kredit gewährt, der zwar mit Begleichung der monatlichen Rechnung getilgt wird, er aber trotzdem für den Monat aktuell besteht.
Wird die Ausgabe einer Kreditkarte aus gerade diesem Grund versagt, besteht für den Antragsteller lediglich die Möglichkeit, eine Prepaid Kreditkarte zu beantragen.
Die Funktionsweise einer solchen Kreditkarte ist vergleichbar mit einer Prepaid-Karte beim Handy. Sie kann erst genutzt werden, wenn ein entsprechendes Guthaben auf der Karte eingezahlt wurde. Rein äußerlich unterscheidet sich eine Prepaid Kreditkarte nicht von einer “herkömmlichen” Kreditkarte. Auch beim Bezahlen merkt der Verkäufer nicht, dass es sich um eine reine Guthabenkarte handelt.
Einzig und allein der Karteninhaber muss für sich den Überblick behalten, wann es an der Zeit ist, wieder ein Guthaben auf die Karte einzuzahlen. Sonst läuft man beim nächsten Einkauf Gefahr, dass dieser wegen einem zu geringen Guthaben nicht bezahlt werden kann.
Eine Prepaid Kreditkarte bietet dem Nutzer im übrigen den kleine Vorteil, dass das eingezahlte Guthaben mit einem geringen Zinssatz positiv verzinst wird; zudem darf es nicht verfallen, sollte die Karte einmal längere Zeit nicht benutzt werden. Für jede Person der richtige Kreditkartentyp finden ist nicht ganz leicht.

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